W&W interview

Schmuckstücke “zum Anbeißen”

W&W interview

Schmuckstücke „zum Anbeißen“

„Klunkar“ nennen sich süße Blickfänge, die sogar von Stars wie der Band OK Go getragen werden. Ihren Ursprung haben sie in Bizau – W&W sprach mit den Köpfen hinter dem trendigen Schmuck.

Hinter Klunkar steckt Simone Angerer (22) aus Bizau, die von kreativen Köpfen aus ihrem Umfeld – wie ihrer Freundin Janine Bereuter – tatkräftig unterstützt wird. Simone über die Anfänge im Jahr 2010: „Bevor ich von der HTL ins Berufsleben startete, wollte ich die Zeit sinnvoll nutzen und habe begonnen, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. So kam es, dass die ersten handgefertigten ,Früchtchen‘ entstanden sind. Gemeinsam mit meiner Freundin Janine aus Alberschwende entwickelte ich ein Konzept, das die Schmuckstücke eigenständig werden lässt. Das Label Klunkar war geboren.“ Die Ideen für die Schmuckstücke stammen aus dem Internet und der Rockabilly-Tattoo-Szene.

Promi-Träger

Gefertigt sind sie aus einer Knetmasse (Fimo), die beim Backen im Ofen aushärtet. „Die Fertigungsdauer hängt ganz von der Größe und Form des Klunkars ab“, so Simone. „Ein Mini-Erdbeerchen kann genau so lange dauern wie ein Riesen-Pilz.“

Auch Promis tragen die Klunkar: Janine Bereuter: „Ich war schon auf mehreren OK Go Konzerten und habe mich nicht gescheut, dem Sänger einen Klunkar umzuhängen.“ Auch der Rest der Band wurde damit ausgestattet. Auch andere Bands haben Interesse an Klunkarn gezeigt und tragen sie auf der Bühne oder in der Freizeit. Simone erwähnt no.sar (Vorarlberg), Robi Faustmann und Band (Wien) sowie Tattoo-Model Sandy P. Peng. Sie fügt hinzu: „Mich freut es, wenn ich unterwegs bin und mir jemand mit einem Klunkar über den Weg läuft. Es ist ein tolles Gefühl, wenn jemand Freunde mit meinen Kreationen hat!“

Janine meint, dass man Klunkar zu allem tragen könne: „Als Ergänzung eines bunten Outfits oder zum Aufpeppen eines schlichten Outfits. Man muss sich schlussendlich nur damit identifizieren können.“ Laut Simone stehen die Klunkar für quietschbunte Erinnerungen an die Kindheit und dafür, dass jeder der sie trägt, einzigartig ist.

Die Zukunft sieht Simone ehrgeizig: „Gerne würde ich mich intensiver mit der Fotografie und mit Grafikdesign beschäftigen und damit meine knackig-fruchtigen Designs einem breiten Publikum präsentieren. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach wagemutigen Models und weiteren kreativen Partnern. Es wäre toll, wenn sich die Firmengründung irgendwann auch finanziell lohnen würde.“

Wann&Wo, 14. august 2011, Mathias Bertsch

Wann&Wo interview zum downloaden (*pdf)

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